Das Wasserwerk
| Das erste Wasserwerk der Stadt Leer wurde im Jahre 1894 errichtet und mehrfach umgebaut und erweitert. Im Jahre 1997 wurde eine vollständig neue Wasseraufbereitungsanlage der Stadtwerke Leer in Betrieb genommen. Aus zwei ca. 70 m tiefen Vertikalbrunnen wird das Wasser gewonnen und durch die erste Filterstufe gefördert. Drehzahlgeregelte Zwischenpumpen drücken das Wasser durch die zweite Filterstufe in den vorhandenen 3.000 cbm großen Reinwasserbehälter.
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| Aus diesem gelangt es in freiem Gefälle zu einer neuen Reinwasserpumpstation (im Keller der neuen Aufbereitung), die drehzahlgeregelt in Abhängigkeit vom Niveau des Wasserturms an der Marienstraße den Versorgungsdruck sicherstellt. Die Aufbereitungsanlage ist ausgelegt für ca. 9.000 cbm/Tag bzw. 440 cbm/Stunde. Die Reinwasserpumpstation hat eine Kapazität von ca. 800 cbm/Stunde. In der ersten Filterstufe der Aufbereitungsanlage erfolgt eine Verdüsung des Wassers, sowie die Luftsauerstoffzugabe. Es bestehen 4 geschlossene Stahlfilter, die mit Quarzkies gefüllt sind. Die Luftzugabe erfolgt über Gebläse. In diesem Aufbereitungsabschnitt findet ein teilweiser Kohlensäureaustrieb, die Ammoniumoxidation und die Enteisenung statt.
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| Die zweite Filterstufe besteht ebenfalls aus vier geschlossenen mit Quarzkies gefüllten Stahlfiltern. In diesen läuft die Entmanganung ab. Zur genauen Einstellung des Kalk-Kohlensäure-Gleichgewichtes wird unter leichter Aufhärtung des Wassers vor der ersten Aufbereitungsstufe mengenabhängig an einer Stelle und hinter jedem Filter der ersten Aufbereitungsstufe gleichgewichtsabhängig Kalkwasser dosiert, das in einer eigenen Anlage im Wasserwerk hergestellt wird. Eine Desinfektion des Wassers ist nicht erforderlich. |




